Wilde Tiere – im Land der Bären

Bären sind Menschen gegenüber normalerweise vorsichtig und im allgemeinen gehen sie ihm aus dem Weg.

Trotzdem kann es vorkommen, dass ein Bär Menschen bedroht oder sogar angreift. Um dieses Risiko zu reduzieren, sollte man folgendes beachten: Wandern nur bei Tageslicht und nur in Gruppen auf befestigten Pfaden und Wegen. Kinder nicht aus den Augen lassen. Bären gehen dem Mensch normalerweise aus dem Weg, wenn er sich annähert und sie ihn hören – also mache Lärm. Glocken sind nicht geeignet. Besser ist, man ruft laut oder klatscht in regelmäßigen Intervallen in die Hände. Halte Ausschau nach Bären und ihren Spuren (Mist, frisch gegrabene Löcher, umgedrehte Steine oder Spuren). Wenn du frische Spuren siehst, verlasse dieses Gebiet sofort. Wenn du ein großes totes Tier findest, verlasse diese Gegend unverzüglich und melde uns dies. Manche Pfade und Wege machen es dem Bär schwer, einen sich nähernden Menschen zu bemerken. Sei also besonders vorsichtig an Flüssen und blinden Ecken oder in dichter Vegetation oder wenn du gegen den Wind läufst.

Wenn du trotzdem einen Bär triffst, versuche folgendes zu beachten: Bären sind intelligente und schwierige Tiere. Jedes Treffen auf einen Bär verläuft einzigartig. Es gibt keine pauschale Strategie, die in allen Situationen die Richtige ist. Bleib ruhig. Die meisten Bären möchten dich vermeiden. Sei also keine Bedrohung! Möglicherweise steht der Bär auf seinen Hinterbeinen und nähert sich dir, um dich zu identifizieren. Er scheint dich angreifen zu wollen und dann dreht er in der letzten Sekunde um. Bären zeigen ihre Aufregung indem sie ihren Kopf auf und ab bewegen und mit den Zähnen klappern. Ein gesenkter Kopf und angelegte Ohren zeigen Aggression. Kleine Kinder sollten sofort auf den Arm genommen werden. Bleib in der Gruppe. Behalte deinen Rucksack auf dem Rücken, um einen Schutz zu haben.
Gehe langsam rückwärts und rede ruhig und leise. Die meisten Tiere sehen einen direkten Augenkontakt als Bedrohung an, versuche den Bär also nicht anzuschauen.

Wenn du den Bären überraschst und er sich verteidigt, versuche folgendes: Greift dich der Bär an und du hast Pfefferspray dabei, dann gebrauche es! Spraye erst wenn der Bär nahe genug ist. Berechne dabei auch den Wind. Wenn ein Kontakt mit dem Bär unmittelbar bevorsteht, stell dich tot. Lege dich mit gespreizten Beinen auf den Bauch. Benutze deine Arme um Gesicht, Hinterkopf und Nacken zu schützen. Wenn dich der Bär nach einigen Minuten immer noch bekämpft, WEHR DICH!

Wenn sich der Bär anschleicht und dann angreift oder wenn er dich in der Nacht angreift: Versuche zuerst in ein Auto oder ein Gebäude zu flüchten. Wenn du nicht entkommen kannst oder der Bär dich verfolgt, benutze Pfefferspray oder schreie laut. Versuche den Bären mit einem Stock oder einem Stein einzuschüchtern. Zeige dem Bär, dass du keine leichte Beute bist. Wenn der Bär angreift, wehre dich so aggressiv wie möglich!

Berglöwen

Cougars sind sehr selten zu sehen, da sie hauptsächlich in der Nacht aktiv sind. Sie sind eher in der Nähe von Städten oder auf Campingplätzen zu finden, da es dort auch immer Rehe gibt. Vermeide es einen Berglöwen zu treffen, indem du in Gruppen wanderst und Lärm machst. Kinder sollte man immer in seiner Nähe haben. Haustiere die alleine draußen herum laufen oder ohne Leine gehen, könnten von Berglöwen angegriffen werden.
Wenn du einem Berglöwen begegnest, nimm sofort kleine Kinder auf den Arm. Stehe dem Tier gegenüber und ziehe dich langsam zurück. Versuche größer auszusehen als du bist indem du die Arme oder Gegenstände über deinen Kopf hältst. Zeig dich aggressiv indem du laut rufst, mit einem Stock herum fuchtelst oder Steine wirfst. Dies könnte einen Angriff verhindern. Wenn er dich angreift, kämpfe.

Elche und Rothirschen

Sie sind meist scheu und flüchten vor Menschen. Allerdings können sie gefährlicher sein als ein Bär, wenn sie Junge haben. Vorsicht ist besonders im Frühling geboten, wenn du einem Elch oder Rothirsch begegnest.